Montenegro






Teil I: Richtung Süden

Von Mostar weiter Richtung Montenegro: zunächst in BiH entlang landschaftlich schöner Landstrassen durch den südlichen Teil der Republika Srpska, und nach Grenzüberquerung, bis nach Podgorica.
Das Auswärtige Amt schreibt in seinen Allgemeinen Reiseinformationen zu Montenegro: "Höhere Risiken liegen im Strassenverkehr, wo es durch schwierige Bergstrecken, teilweise schlechten Strassenzustand, fehlende Strassenschilder und häufig undisziplinierte Fahrweise zu überdurchschnittlich vielen Unfällen kommt."
Meine eigene Erfahrung: tatsächlich waren die meisten Strassen, die ich befahren habe, sehr gut ausgebaut und beschildert, mit Ausnahme vielleicht der oft unbeleuchteten Tunnel. Allerdings, die lokale Fahrweise ist eher gewöhnungsbedürftig, und ich würde einen vorausschauenden, eher zurückhaltenden Fahrstil empfehlen.

Podgorica, die Hauptstadt Montenegros, hat eine bewegte Vergangenheit: Von 1466 an war Podgorica Teil des Osmanischen Reiches, der Berliner Kongress im Jahr 1878 beendete vier Jahrhunderte osmanischer Herrschaft und Podgorica wurde dem Fürstentum Montenegro zugesprochen. 1918 kam die Stadt mit dem Königreich Montenegro zum Königreich Jugoslawien. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Stadt während zahlreicher Luftangriffe fast völlig zerstört. Das grosse Erdbeben von 1979 hat schliesslich dazu geführt, dass vom alten Podgorica heute nur noch wenige Reste erhalten sind.

Übernachtung in Podgorica im Best Western Premier Hotel Montenegro: schönste Aussicht über die Stadt und die Berge im Hintergrund.










Oben, Eingang zum südlichen Teil der Republika Srpska in BiH, und Aussicht auf die weite Landschaft entlang der R427 bei Bijeljani; in Montenegro: Kaffeepause in einem netten Restaurant entlang der M6 vor Niksic - mit Honigverkäufer; unten, (Abend-)Spaziergang durch Podgorica: Schattenspiele, Millennium-Brücke und Moskauer-Brücke (im Vordergrund); ein Juwel aus vergangenen Zeiten: die alte Brücke über die Ribnica; Skulptur "Crnogorsko Oro" gewidmet dem traditionellen montenegrinischen Tanz, am Bulevar Svetog Petra Cetinjskog - kurz vor der Brücke über die Morača; die Auferstehungskathedrale; Aussicht vom Hotel.




















weiter nach Albanien






Teil II: Richtung Norden

Nachdem ich kurz vor der albanisch-montenegrinischen Grenze meine noch vorhandenen Lek in kostbare Flüssigkeiten (zwei Flaschen Rotwein und eine Flasche Weisswein) sowie allerlei Souveniere umgetauscht hatte, ging es Richtung Norden zurück nach Montenegro, entlang der Küstenstrasse nach Budva, wo ich in Becici im Hotel Swiss Holiday übernachtet habe. Am nächsten Morgen folgte die Weiterfahrt nach Kotor, entlang dem westlichen Ufer der Bucht zur kleinen Fähre Lepetane-Kamenari, und dann weiter nach Kroatien.







Oben, Kloster Rezevici, nördlich von Petrovac, Innen- und Aussenansicht; unten, Blick auf die Bucht von Kotor; seltsame Früchte gesehen neben dem Leuchtturm von Stoliv; Blick auf die kleine Insel Gospa od Škrpjela ("Maria vom Felsen bzw. vom Riff"); Perast: auch wenn die Besitzverhältnisse häufig wechselten, war der geschützt gelegene Ort lange Teil der Republik von Venedig.














Richtung Norden zurück nach Kroatien


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